Betrug, Bilanzfälschung, Geldwäsche und Steuerhinterziehung – Wirtschaftskriminalität richtet jedes Jahr riesige Schäden an. Zuletzt machten Diesel-Skandal oder Wirecard Schlagzeilen und schon lange haben wir ein gewaltiges Problem mit Steuerhinterziehung und Steuerraub, wie die Beispiele Cum-Cum und Cum-Ex zeigen.
Im Workshop True Crime – die dunkle Seite der Wirtschaft haben wir uns das alles angeschaut – die Schäden, die Psychologie der Täter und das System, das Wirtschaftskriminalität erst ermöglicht und oft seltener und schwächer bestraft (wenn überhaupt) als andere Arten von Kriminalität.
Außerdem hatten wir wunderbare Gäste:
Dr. Alina Hoffmann vom Trierer Institut für Geldwäsche- und Korruptions-Strafrecht unterhielt sich mit uns über Geldwäsche und erklärte, wie man schmutzig verdientes Geld sauber macht – in Deutschland erstaunlich einfach. Außerdem zeigte sie uns das Beispiel der “Loverboys” – Betrugsfälle, die für die Strafverfolgung oft sehr schwer zu fassen sind.
Dr. Alessandro Bellardita sprach mit uns über die Mafia und wie es ihr gelingt, ganze Wirtschaftszweige zu unterwandern und staatliche Macht zu umgehen (oder zu ersetzen). Doch gibt es Hoffnung: unter den richtigen Bedingungen kann man die Mafia kleinkriegen.
Und letztlich lebte der Workshop vom Engagement von drei unserer eigenen Teilnehmenden, die spannende Lernspiele für Wirtschaft und Wirtschaftskriminalität entwickelt und mit uns durchgespielt haben.
Vielen Dank an die Mitwirkenden und alle unsere Teilnehmenden für ihr Interesse!




