Postkarten: Globaler Norden, Globaler Süden

Angelina und Paula haben sich mit wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem globalen Norden und dem Globalen Süden beschäftigt und versucht, Ungleichgewichte und Ausbeutungsverhältnisse graphisch darzustellen. 

Ist die globale Wirtschaft fair und gerecht? Profitieren alle gleichermaßen von den wirtschaftlichen Verflechtungen, die sich im 20. und 21. Jahrhundert herausgebildet haben? Oder sind die Beziehungen zwischen Globalem Norden und Süden immer noch von Ausbeutung, Unterdrückung und imperialer Lebensweise geprägt?

Sicherlich ist es ein bisschen von beidem. Große Schwellenländer und exportorientierte Marktwirtschaften mit niedrigen Löhnen haben in den letzten Jahren teilweise spektakuläres Wachstum hingelegt und Millionen Menschen aus der Armut befreit. Gleichzeitig gibt es immer noch Länder, die wirtschaftlich stagnieren, von wenigen Rohstoff-Preisen abhängig sind, oder den Schwankungen der Finanzmärkte fast hilflos ausgeliefert sind. Auch im Club der reichen Länder ist das Bild gemischt. Dort kann man z.B. von niedrigen Preisen profitieren, oder die Umweltschäden, die früher lokal angefallen sind, ins Ausland exportieren. Gleichzeitig steigt auch hier der Druck. Nicht alle Länder des globalen Nordens behaupten sich im Wettbewerb, sondern verlieren Arbeitsplätze und kämpfen mit wirtschaftlicher Stagnation.

Diese konfliktreiche Diskrepanz zwischen Globalem Norden und Süden hat unsere Teilnehmerinnen Angelina und Paula aus dem Jahrgang 2024/25 interessiert. Sie haben Postkarten gestaltet, die wie für die Zertifikatsverleihung 2025 haben Drucken lassen. In der Galerie erhalten sie einen Einblick.

Galerie

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