Tödliches Mittelmeer

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Herausforderung für Politik, Kirche und Gesellschaft

Der Weg über das Mittelmeer bleibt die tödlichste Seeroute der Welt. 2018 ertranken nach Angaben des Weltflüchtlingswerks mindestens 2275 Menschen bei dem Versuch, Europa zu erreichen. Zwischen Libyen und Europa bezahlte jeder 15. Flüchtling und Migrant den Überquerungsversuch mit dem Leben.
Trotz des Risikos machen sich immer wieder Männer, Frauen und Kinder auf den Weg. Offenbar wiegen Verzweiflung und Perspektivlosigkeit schwerer als die Gefahr, zu ertrinken. Vor allem in Libyen herrschen katastrophale Verhältnisse. Internationale Hilfsorganisationen wie Amnesty International berichten von Internierungen, unzureichender Ernährung und Gesundheitsversorgung, Ausbeutung, Vergewaltigungen und Folter.
Die Abwehrmaßnahmen der Europäischen Union haben die Zahl der Schutzsuchenden, die über das Mittelmeer kommen, stark zurückgehen lassen. Europa hält sich die Flüchtlingskrise vom Leibe. Das Elend der Flüchtlinge hingegen dauert an. Das Sterben im Mittelmeer geht weiter. Und nach wie vor treiben Gewalt, Hunger und Perspektivlosigkeit Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen.
Wie sollen wir umgehen mit den Herausforderungen der globalen Migration? Welche ethischen Verpflichtungen gibt es aus christlicher und menschenrechtlicher Perspektive? Welche politischen Lösungen sind möglich?
Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie der Pfalz in Kooperation mit der Citykirche “Am Lutherplatz” in Ludwigshafen.


Weitere Informationen

Flyer [PDF, 178kB]

Tagungsleitung

Datum

16. Januar 2020

Uhrzeit

19:00

Veranstaltungsort

Gemeindesaal der Melanchtonkirche Ludwigshafen
Ludwigshafen

Kosten

kostenfrei

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